Herstellung

Herstellung

Alle Methoden zur Gewinnung von Magnesiumchlorid funktionieren im Endeffekt gleich. Es gibt 2 verschiedene Mineralien zur Gewinnung von Magnesiumchlorid. Zechsteiner Magnesium wird aus Bischofit gewonnen, Magnesium vom Toten Meer, oder aus Deutschland aus Carnallit.

Vereinfacht gesagt: Magnesiumchlorid wird mit Wasser gelöst oder an der Sonne das Wasser vor getrocknet, gefiltert – das Ergebnis ist immer Magnesium haltiges Wasser (Sole).

Für die Herstellung von Plättchen (auch Flakes) wird das Wasser verdampft. Übrig bleiben Plättchen (auch Flakes oder Schuppen genannt).
Das entstandene Magnesium entspricht dem sogenannten Hexahydrat. Dies ist eine Form die in der Natur, die sowohl in Bischofit als auch in Carnallit vorkommt.

Anschließend kann das Magnesiumchlorid Hexahydrat zu weiteren Formen wie Magnesiumoxid, Magnesiumcarbonat, Magnesiumsulfat, Magnesiumhydrid, etc. verarbeitet werden.

Herkunft – Woher stammen die Produkte

Zum Zechsteiner See/ Zechsteiner Meer gibt es einen interessanten Artikel bei Wikipedia. purux Zechsteiner Magnesium stammt aus der einzigen Magnesiumchlorid Mine in den Niederlanden.

Nachhaltigkeit bei der Gewinnung

Durch das Soleverfahren entstehen keine Abraumhalden. Die Lösung des Magnesiumchlorids erfolgt durch reines Wasser. Durch das Soleverfahren gibt es auch kein Arbeitsplätze in menschenfeindlicher unter Tage Umgebung.

Auch die kurzen Transportwege nach Deutschland sprechen für das Zechsteiner Magnesium. Doch nicht alles ist Gold was glänzt:

Nachteilig sind die großen Löcher in der Erde die nach dem Abbau bleiben, insbesondere in Abbaugebieten die direkt unter Wohngebieten liegen.  Bereits jetzt gibt es schon mehrere Probleme mit Fundamenten von Wohnhäusern durch die leeren Abbaukavernen. Dazu kommen Grundwasserprobleme die bei der Stabilisierung der leeren Kavernen auftreten.